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| Leistungsumfang | Standardpreis |
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Der Grund für die früher sowohl im damaligen Jugoslawien wie auch im Ausland übliche Zusammenfassung der serbischen und bosnischen Standardsprache und des Kroatischen unter dem Begriff „Serbokroatisch“ liegt zum einen darin, dass sich alle drei auf der Grundlage des Stokavisch/Neuštokavischen entwickelt haben. Zum anderen ist dies auf das Abkommen von Novi Sad (Serbien) zurückzuführen, in dem 1954 durch die internationalistischen Bestrebungen der kommunistischen Partei hin beschlossen wurde, dass die kroatische, serbische und montenegrinische Sprache nunmehr eine Sprache sind. Ausnahmen wurden gemacht in Bezug auf die Aussprachemöglichkeiten, die ijekawische und die ekawische Aussprache, und auch der Gebrauch unterschiedlicher Schriften wurde gestattet, der lateinischen wie auch der kyrillischen Schrift. Dieser Beschluss führte letztlich zu großem Unmut in der kroatischen Bevölkerung. In Kroatien selbst wurde der Begriff "serbokroatisch" nur selten verwendet. Wenn man in Kroatien in jugoslawischer Zeit bei der Benennung des Kroatischen die Nähe zum Serbischen berücksichtigen musste, wurde in der Regel der durch die Verfassung Kroatiens seit 1974 vorgegebene Ausdruck „kroatische oder serbische Sprache“ gebraucht. Der Begriff „Serbokroatisch“ („srpskohrvatski“) war in Kroatien bereits sehr früh negativ belegt. Seit der staatlichen Unabhängigkeit Unabhängigkeit Kroatiens wurde die kroatische Standardsprache auch im Ausland weitgehend anerkannt.